Rubrik 'Touren im Ruhrgebiet'

Industrie macht Stadt – und dann?

Veröffentlicht am Montag, 19. Mai 2008 um 10:07

Nirgendwo kann man auf so wenig Raum den Strukturwandel erleben.
Oberhausen, das nur aufgrund der Eisenhütten und der Köln-Mindener Eisenbahn zur Stadt wurde beherbergt heute keine Schwerindustrie mehr, stattdessen Zeugnisse der Geschichte und Beispiele für den gelungenen Wandel.
An einem Tag kann man hier die Geschichte des Ruhrgebietes hautnah erleben.
Angefangen mit einem Besuch im Rheinischen Industriemuseum und einer kleinen Tour durch die Arbeitersiedlung Eisenheim, der ältesten ihrer Art im Ruhrgebiet, bilden der Weg in und auf den Gasometer (117,5m) sowie der Besuch des CentrO den Abschluss eines erlebnisreichen Tages.

Ziele:
- Rheinisches Industriemuseum
- Siedlung Eisenheim
- Gasometer
- CentrO

Dauer: ca. 5 Std.
Preis: bis 15 Personen pauschal €250,-/ jede weitere Person €15,-
alle Preise exclusive Eintrittsgelder

von S. Hilling

Bergmänner & Brieftauben

Veröffentlicht am Mittwoch, 9. Mai 2007 um 18:08

Um dem Ansturm an Arbeitskräften Herr werden zu können, sahen sich die Industriebarone gezwungen Siedlungen anzulegen. So entstanden verschiedenste Kolonien nach unterschiedlichsten Vorstellungen, die eine Menge Vorteile mit sich brachten.
Für die Bewohner bedeuteten sie ansprechender Wohnraum zu annehmbaren Preisen - für die Zechen aber auch eine gewisse Bindung an die Zeche.

Ziele:
- Dahlhauser Heide
- Siedlung Teutoburgia
- Schüngelbergsiedlung
- “kleines Museum” der Zeche Hugo

Dauer: ca. 4,5 Std. (eigener Reisebus)
Preis: bis 15 Personen pauschal €225,-
(jede weitere Person €12,-)

von S. Hilling

Malakoff bis Doppelbock

Veröffentlicht am Montag, 7. Mai 2007 um 13:26

Die Zeche Holland I/II im Süden Gelsenkirchens nahm im Jahre 1860 die Förderung mit zwei über den Schächten errichteten Malakofftürmen auf, benannt nach einer Festung im ukrainischen Sewastopol.
Nach mehr als 100 Jahren in Betrieb bieten sie heute, nach einer aufwändigen Sanierung durch einen privaten Investor, Platz für 17 Wohnungen und zwei Büroeinheiten.
Die Zeche Zollverein mit dem Doppelbockfördergerüst aus dem Jahre 1932, oft als Eiffelturm des Ruhrgebiets bezeichnet, steht für mehr als 150 Jahre Bergbau.
Schon eine Woche vor der endgültigen Schließung der Zeche am 23.12.1986 wird die Schachtanlage XII unter Denkmalschutz gestellt - seit 2001 zählen die Schachtanlagen I/II, XII sowie die Kokerei zu den Welterbestätten der UNESCO.

Ziele:
- Zeche Holland I/II
- Zeche Zollverein

Dauer: ca. 3,5 Std.
Preis: bis 15 Personen pauschal €175,-
(jede weitere Person €10,-)

von S. Hilling

Mythos Schalke

Veröffentlicht am Montag, 7. Mai 2007 um 12:05

Angefangen hat es 1904. Im Westen des Stadtteils Schalke von “ungefähr zehn” Jugendlichen als Westfalia Schalke gegründet, nahm der Verein eine rasante Entwicklung.
Nur gut 20 Jahre nach der Gründung wird im August 1927 der Grundstein für das erste richtige und vor allem eigene Stadion gelegt, die erste deutsche Meisterschaft 1934 errungen - und das mit einer Mannschaft, von deren Spielern keiner “weiter wohnt, als 30 Pfennig mit der Straßenbahn entfernt” (E. Kuzorra).
Zur ersten nationalen Meisterschaft kamen noch 6 weitere hinzu, die letzte allerdings im Jahre 1958, desweiteren noch 4 Pokalsiege und 1997 der größte internationale Erfolg mit dem Gewinn des UEFA-Pokals.

Ziele:
- Stadtteil Schalke
- Schalker Feld

Dauer: ca. 4 Std.
Preis: bis 15 Personen pauschal €200,-
(jede weitere Person €12,-)

von S. Hilling

feine Pinkel und Proleten

Veröffentlicht am Montag, 7. Mai 2007 um 11:38

Die unterschiedliche Geschichte der Schalker Knappen und der Herner Westfalia.
Als ein 1904 von Arbeiterkindern gegründeter “wilder Verein”, der in seiner Entwicklung in großem Maße von der Zeche Consolidation profitiert hat, versucht man auch heute noch die Verbindung zum Bergbau aufrechtzuerhalten.
Im Stadion wird mit Knappen bezahlt, der Zuschauer betritt den Block durch “Mundlöcher” und beim Einlaufen der Mannschaften wird das “Steigerlied” gespielt.
Im Gegensatz dazu Westfalia Herne. Gegründet im Rittersaal des Schloß Strünkede von Mitgliedern der bürgerlichen Mittelschicht, war der Verein im Prinzip seit seiner Gründung im selben Jahr der Vorzeigeverein der gesamten Stadt Herne.

Ziele:
- Schloß Strünkede
- Stadtteil Gelsenkirchen-Schalke
- Schalker Feld

Dauer: ca. 4,5 Std.
Preis: bis 15 Personen pauschal €225,-
(jede weitere Person €12,-)

von S. Hilling

Pütt & Pölen

Veröffentlicht am Montag, 7. Mai 2007 um 11:17

Fußball und Bergbau sind seit jeher enger mit einander verzahnt, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Auf der einen Seite stellte der Fußball für den Arbeiter eine willkommene Abwechslung vom Arbeitsalltag dar, strukturierte durch das Vereinsleben ganz nebenbei die Freizeit und schuf eine, von den Zechen gern gesehene und daher auch geförderte, Identifikation und Loyalität, die von der Familie über das Lebensumfeld bis hin zum Arbeitgeber reichte.

Ziele:
- Zeche Zollverein Schacht XII
- Stadtteil Gelsenkirchen-Schalke
- (Schalker Feld)

Dauer: ca. 4 (5,5) Std.
Preis: bis 15 Personen pauschal €200,- (€275,-)
(jede weitere Person €12,-)

von S. Hilling

1000 Feuer - 1000 Sonnen

Veröffentlicht am Freitag, 4. Mai 2007 um 11:14

Als das Ende der Zeche Ewald-Hugo, als letzter Zeche in Gelsenkirchen, abzusehen war, gab sich die Stadt den Beinamen “Solarstadt”.
Mittlerweile produzieren zwei große Unternehmen Solartechnik, neben der Veltins-Arena liefert das größte Solarsegel der Welt rund 70.000 KWh jährlich, ebenso steht im Stadtteil Bismark die erste Solarsiedlung des Ruhrgebiets.

Ziele:
- Wissenschaftspark
- Consol 3/4/9
- Solarsiedlung Bismarck

Dauer: ca. 3,5 Std
Preis: bis 15 Personen pauschal €175,-
(jede weitere Person €10,-)

von S. Hilling