Eintragungen 2007

Besuchenswertes bis Jahresende

Veröffentlicht am Freitag, 21. Dezember 2007 um 11:46

Ruhrgebiet. Wer neben den Vorbereitungen auf Weihnachten und Silvester noch freie Zeit hat, findet hier Anregungen bis zum Jahresende:
Gar nicht eisig ist “Slava’s Snow Show” im Konzerthaus Dortmund. Das Ensemble des russischen Clown Slava Polunin sorgt für stille Momente voller Poesie. Die Künstler heben die Grenzen zwischen Fantasie und Realität, Melancholie und Glück auf und erschaffen eine dichte Traumwelt. Termine gibt’s im Dezember und Januar, konzerthaus-dortmund.de.
*
Mitsingen erwünscht: Bachs Weihnachtsoratorium wird am Mittwoch, 26. Dezember, in der Philharmonie Essen aufgeführt. Das Besondere dabei: Das Publikum ist der Chor. Das Ansingen startet um 17 Uhr, Konzertbeginn ist 18 Uhr.
*
Bis zum 31. Dezember wollen die Flottmann-Hallen Herne nicht mit dem Feiern warten, deshalb laden sie zum “The-Day-Before-Partykonzert” ein. Um 20 Uhr startet die Fete. Top-Musiker, die bereits bei Bands wie Simple Minds und Pur mitgespielt haben, sorgen dafür, dass alle abtanzen können.
*
Garantiert nicht besinnlich: “Extrabreit” macht auf der Weihnachtstour Station in der Zeche Bochum. Im Gepäck haben sie die bekannten Hits wie “Flieger” und “Hurra, hurra, die Schule brennt”. Das Konzert startet am 28. Dezember, 20 Uhr.
*
Modellbahn- und Modellauto-Enthusiasten haben schon am Sonntag, 23. Dezember, Bescherung. Auf dem Essener Weltkulturerbe Zollverein, Halle 5, findet von 11 bis 17 Uhr ein Modellspielzeugmarkt statt. Dort können die Besucher stöbern, kaufen, tauschen und fachsimpeln.

Kategorien: Veranstaltungen
von S. Hilling

Stiftungsrat Zollverein konstituiert

Veröffentlicht am Donnerstag, 20. Dezember 2007 um 11:45

Essen. Auf Zollverein tagte am 19. Dezember erstmals der neue Stiftungsrat der Stiftung Zollverein. Mit ihren Unterschriften machten die Mitglieder des Gremiums den Weg frei für die Stiftung Zollverein, die Stiftung Ruhr Museum und für das zukünftige Ruhr Museum.
Der Stiftungsrat ist das neue oberste Entscheidungsgremium der Stiftung Zollverein. Er übernimmt die Aufgaben des amtierenden Vorstandes der Stiftung Zollverein, der nach neun Jahren seine Tätigkeit beendet.
Dem neuen Stiftungsrat gehören an: Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff, Staatssekretär für Kultur des Landes Nordrhein-Westfalen, Günter Kozlowski, Staatssekretär im Ministerium für Bauen und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, Herrmann Marth, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der RAG Immobilien AG, Udo Molsberger, Direktor des Landschaftsverbandes Rheinland und Dr. Wolfgang Reiniger, Oberbürgermeister der Stadt Essen.
In der Stiftung sollen künftig alle Aktivitäten zur Entwicklung des Standortes Zollverein gebündelt werden. Sie ist das Ergebnis zweijähriger Verhandlungen zwischen dem Land Nordrhein-Westfalen, dem Landschaftsverband Rheinland (LVR), der Stadt Essen, dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Regionalverband Ruhr (RVR).
Im Stiftungsvorstand sitzen die bisherige Geschäftsführerin Jolanta Nölle, Prof. Dr. Ulrich Borsdorf, Direktor des Ruhr Museums, und Roland Weiss, Geschäftsführer der Entwicklungsgesellschaft Zollverein mbH. Den Vorsitz übernimmt als Interimsvorstand Hans-Henning Schäfer, Märkische Revision.
Zusätzlich unterzeichnen die drei Partner mit dem Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) und dem Regionalverband Ruhr (RVR) einen Rahmenvertrag, der sich auch auf den gemeinsamen Betrieb des neuen Besucherzentrums bezieht.

Kategorien: News
von S. Hilling

Wissensmetropole Ruhr: Wandel durch Wissenschaft macht die Region zukunftsfähig

Veröffentlicht am Mittwoch, 19. Dezember 2007 um 11:42

Ruhrgebiet. Die Kulturhauptstadt Europas hat es vorgemacht. Durch intensive Zusammenarbeit während der Bewerbungsphase ist der begehrte Titel für das Jahr 2010 an die Ruhrgebietsstädte und die neue Kulturmetropole Ruhr gegangen.
Der Kooperationsgedanke breitet sich auch in der Wissenschaftslandschaft immer stärker aus. Die vorhandenen Netzwerke zwischen Wissenschaft, Wirtschaft, Kultur und Kommunen helfen der Region, sich im nationalen und internationalen Wettbewerb als Wissenschaftsstandort zu positionieren. Der idr-Schwerpunkt “Wissensmetropole Ruhr” zeigt beispielhaft, wo die Zusammenarbeit Früchte trägt.
Mit ContractFuture 2030 hat der Initiativkreis Ruhrgebiet ein Projekt ins Leben gerufen, das die Forschungsmetropole Ruhr zum Ziel erklärt. Bis zum Jahr 2015 wollen die Mitgliedsunternehmen ihre Ausgaben für Forschung und Entwicklung verdoppeln, auf rund drei Milliarden Euro jährlich.
“Gemeinsame Profilierung statt gegenseitige Konkurrenz” ist die Devise der drei Ruhrgebietsuniversitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen: Seit März 2007 agieren sie gemeinsam als Universitätsallianz Metropole Ruhr (UAMR). Neben gemeinsamen Fakultäten sollen Synergieeffekte im Verwaltungsbereich das wissenschaftliche Miteinander einfacher gestalten.
Mit ConRuhr hat die UAMR eine internationale Säule: Ein Verbindungsbüro in New York macht “The Ruhr Region” wissenschaftlich jenseits des großen Teichs bekannt.
Außeruniversitäre Forschungseinrichtungen firmieren seit 2004 als “Wissenschaftsforum Ruhr”. Der eingetragene Verein ist als Plattform konzipiert, auf der die Entwicklung des Ruhrgebiets wissenschaftlich begleitet, hinterfragt und öffentlich gemacht wird. Bei der Frage nach dem “who is who?” der Mitgliedsinstitute kann man 2008 erstmals mit dem Forum “auf Tour” gehen.
Die Wissensmetropole Ruhr will und soll sich auch im Rahmen der Kulturhauptstadt Europas 2010 präsentieren. Unterstützt vom Land NRW, dem Kulturwissenschaftlichen Institut (KWI) und privaten Partnern sind die Hochschulen, Fachhochschulen, Institute und außeruniversitären Einrichtungen der Metropole Ruhr mit ihren Städten und dem RVR dabei, einen “Wissensgipfel” vorzubereiten.
Der “Wissensgipfel” soll die Verantwortung der Wissenschaft und die Vielfalt und Leistungsfähigkeit der Forschungslandschaft Ruhrgebiet bei der Zukunftsgestaltung belegen. Es ist geplant, ein solches Spitzentreffen auch nach 2010 regelmäßig durchzuführen.
Die Gesundheitswirtschaft gilt als Boom-Branche der Metropole Ruhr. Zahlreiche Kooperationen, von der Universität bis zum niedergelassenen Mediziner, haben Netzwerke geknüpft, die den Standort Ruhrgebiet mit qualitativ hochwertiger medizinischer Versorgung noch attraktiver machen. Als Dachverband für Universitäten, Firmen, Einzelpersonen und Verbände agiert “MedEcon Ruhr e.V.”.
Umwelttechnologie ist ein weiterer Wissenschaftsschwerpunkt in der Region, die bekannt und groß geworden ist durch Industrien, die auch Umweltschäden hinterließen. Institute wie Fraunhofer UMSICHT oder IUTA erforschen unter anderem Technologien, die Altlasten “reparieren” oder heute nicht mehr entstehen lassen. Firmen bauen Solarzellen und Photovoltaikmodule ebenso wie Bauteile für Windräder - die “Erneuerbaren” haben Einzug gehalten in der alten Industrieregion.
Last but not least haben sich Transfereinrichtungen an Hochschulen und Netzwerke für Gründungen um die praktische Wissenskooperation verdient gemacht.

Kategorien: News
von S. Hilling

Sechs Ruhrgebietsstädte im Landeswettbewerb “Ab in die Mitte!” ausgezeichnet

Veröffentlicht am Dienstag, 18. Dezember 2007 um 05:58

Aachen/Ruhrgebiet. Sechs Ruhrgebietskommunen gehen auch 2008 “Ab in die Mitte!”: Im gleichnamigen Landeswettbewerb konnten Castrop-Rauxel, Essen, Gelsenkirchen, Gevelsberg, Herne und Wesel mit ihren Konzepten überzeugen. Insgesamt zeichnete NRW-Bauminister Oliver Wittke gestern in Aachen 24 NRW-Kommunen aus.
Unter dem Motto “Wege zur OFFENEN STADT” sollten die teilnehmenden Städte Konzepte vorlegen, die sich mit der Erreichbarkeit der Stadtzentren, sinkenden Besucherzahlen in den Innenstädten, der schwindenden Attraktivität der Zentren oder auch der Aufenthaltsqualität von Verkehrsräumen auseinandersetzen.
Es sollten Ideen entwickelt werden, die verschiedene Akteure zusammenbringen und öffentlichkeitswirksam als PPP-Projekt umgesetzt werden können. Die ausgewählten Kommunen erhalten eine Förderung von bis zu 60 Prozent der Gesamtkosten, die verbleibenden 40 Prozent müssen durch städtische Eigenmittel sowie Sponsorengelder aufgebracht werden.
Castrop-Rauxel überzeugte mit “Stadt/Finden – Die Altstadt macht mobil!”, das die Altstadt stärker mit anderen Stadtteilen vernetzen soll. Unter dem Motto “Essen.Citywärts. 3-2-1-Das Gute liegt so nah” sucht die europäische Kulturhauptstadt 2010 im September 2008 Wege zum Herzen der Stadt – als Ort der Begegnung, des Dialogs, der Kultur und des Handels.
Gelsenkirchen präsentiert sich 2008 “Offen für neue Wege”. Im Mittelpunkt steht das neue Bahnhof-Center. “Gevelsberg hat neue Wege!” – und feiert unter dem Motto “EinGang frei” im September 2008 den Abschluss der umfangreichsten Stadterneuerungsmaßnahmen der letzten Jahrzehnte.
Der viel besungene “Mond von Wanne-Eickel” stand Pate für das Projekt “Wanne-Eickel. Wir auf dem Mond”, mit dem die Stadt Herne im Juli 2007 ein selbstironisches Alleinstellungsmerkmal setzt und zugleich in Planung befindliche Umbaumaßnahmen des Stadtbezirks Wanne kommuniziert.
Durch das Projekt “TransferRäume – Wesel verbindet!” sollen im September innerstädtische Räume entstehen, die durch den Transfer von Wissen, Emotionen, Erfahrungen und Informationen geprägt sind.
Für das Jahr 2008 stellen das Land Nordrhein-Westfalen und die Warenhaus-Unternehmen Karstadt und Kaufhof insgesamt rund eine Million Euro Fördermittel zur Verfügung. Außerdem unterstützen die WAZ-Mediengruppe, die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH, das handelsjournal, der Städtetag NRW, die Handelsverbände LAG und EHV NRW, McDonald’s und die Multi Development GmbH Deutschland die seit 1999 bestehende Initiative für attraktive und überlebensfähige Innenstädte und Ortszentren.

Kategorien: News
von S. Hilling

RVR setzt Spatenstich für Kanalbrücke

Veröffentlicht am Montag, 17. Dezember 2007 um 10:58

Gelsenkirchen. Das Ruhrgebiet ist bald um eine imposante Landmarke reicher: Der Regionalverband Ruhr (RVR) beginnt in der kommenden Woche mit den Bauarbeiten für die neue Kanalbrücke über den Rhein-Herne-Kanal am Hafen Grimberg. Am kommenden Donnerstag, 20. Dezember, wird der Spatenstich gesetzt.
Die neue Fuß- und Radfahrerbrücke bindet die Erzbahntrasse vom Westpark Bochum zum Hafen Grimberg direkt an das nördlich gelegene Wegenetz des Landschaftsparks Emscherbruch an. Die symmetrische Hängekonstruktion wurde vom Ingenieurbüro Schlaich Bergermann und Partner entworfen.

Kategorien: News
von S. Hilling

Letzte Abendführung des Jahres

Veröffentlicht am Freitag, 14. Dezember 2007 um 12:13

Kultur und Kulinarisches im Schiffshebewerk Henrichenburg

Waltrop (lwl). Zum letzten Mal in diesem Jahr bietet der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) den Besuchern seines Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg wieder Kultur und Kulinarisches “im Paket” an. Am Freitag, 21. Dezember, beginnt un 19 Uhr der Rundgang durch das beleuchtete Schiffshebewerk (Treffen um 18.40 Uhr am Eingang). Die Teilnehmer besichtigen die Ausstellung zur Geschichte der Binnenschifffahrt, machen eine kurze Stippvisite auf dem Museumsschiff “Franz-Christian” und besteigen anschließend die Türme des Oberhauptes.

Im Anschluss an die einstündige Führung bittet das griechische Restaurant “Papachristos” in unmittelbarer Nachbarschaft zum Abendessen. Auf der Speisenkarte stehen verschiedene Fleisch- und Fischgerichte, darunter das Lachsfilet “Käpt’n Henri” und das Lammhüftsteak “Cerberus”, benannt nach dem Museumsmaskottchen bzw. dem historischen Museumsdampfer.

Das Gesamtangebot kostet 20 € pro Person. Darin enthalten sind die Kosten für Eintritt und Führung sowie für das Abendessen (ein Essen und ein Getränk). Kinder bis zu 14 Jahren zahlen die Hälfte (10 €).

Eine Anmeldung ist bis spätestens vier Tage vor dem Termin beim LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg unter Tel. 02363 9707-0 erforderlich. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt zehn Personen. Das Angebot kann auf Wunsch auch an jedem anderen Wochentag außer Montag für Gruppen ab zehn Personen gebucht werden.

LWL-Industriemuseum
Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Fon 0 23 63 | 9 70 70

Kategorien: Veranstaltungen
von S. Hilling

Weihnachtsmarkt in der Bergmannswohnung

Veröffentlicht am Donnerstag, 13. Dezember 2007 um 12:04

Lünen (nrw-tn). Hirschgeweih, Plumpsklo und Kaninchenstall. Wie Kumpel früher wohnten, zeigt das Bergarbeiter-Wohnmuseum in Lünen bei Dortmund.
Zwei eingerichtete Wohnungen, ein Dachgeschoss und ein Keller geben Einblicke in den Alltag, der in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts in der Siedlung “Neue Kolonie” herrschte. Da das Museum zugleich Außenstelle des Standesamtes ist, können sich Ruhrgebiets-Romantiker auf dem “roten Soffa” das Ja-Wort geben.

Besonders beschaulich geht es am 15. und 16. Dezember beim “Weihnachtsmarkt rund um das Bergarbeiter-Wohnmuseum” zu. Besucher können sich auf über 30 nicht kommerzielle Stände mit Selbstgebackenem und Selbstgebasteltem, eine Bühne sowie eine lebende Krippe freuen.

Bergarbeiter Wohnmuseum
Rudolfstraße 10
44536 Lünen-Brambauer
route-industriekultur.de

Kategorien: News
von S. Hilling

Adventszauber im Rheinischen Industriemuseum

Veröffentlicht am Mittwoch, 12. Dezember 2007 um 12:04

Führung durch den Peter-Behrens-Bau

Michael Gaigalat, Sammlungsleiter des Rheinischen Industriemuseums, öffnet die Türen des Museumsdepots und stellt sonst nicht gezeigte Ausstellungsstücke aus der Sammlung des Museums vor.

Sonntag, 16.12.2007, 14:30 Uhr

Peter-Behrens-Bau
Essener Straße 80
Oberhausen
Entgelt: 1,50 €

Kategorien: Veranstaltungen
von S. Hilling

Handverlesen – Designerweihnachtsmarkt auf Zollverein

Veröffentlicht am Dienstag, 11. Dezember 2007 um 12:06

Ein außergewöhnlicher Weihnachtmarkt, der innovative Produkte aus den Bereichen Mode, Porzellan, Malerei und Radierungen, Schmuck, Fotografie, Holzhandwerk, Leuchten, Hüte, Filz, Taschen, Wohnaccessoires präsentiert. Abwechslungsreiche kulinarische Genüsse laden zum Verweilen ein.

Für Kinder gibt es Betreuungsmöglichkeiten mit Bastelangeboten.

15.12 und So 16.12. 11-19 Uhr

Welterbe Zollverein
Halle 12
Gelsenkirchener Straße 181
45141 Essen
Info: 02 01 . 8 30 52 44
info[at]schmuckprodukt.de

Kategorien: Veranstaltungen
von S. Hilling

Von der Kontaktanzeige anno 1738 bis zum Internet-Chat

Veröffentlicht am Montag, 10. Dezember 2007 um 12:08

LWL-Industriemuseum zeigt Ausstellung “liebe.komm - Botschaften des Herzens”

Hattingen (lwl). “Mausilein” und “Schnurzelputz”, “Augenstern” und “Bärchen” - Liebende sprechen ihre eigene Sprache. Liebe gesagt, geschrieben, gemailt … um Botschaften des Herzens dreht sich die Sonderausstellung “liebe.komm”, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 30. September, um 15 Uhr in der Henrichshütte in Hattingen eröffnete (bis 20.Januar 2008). Die vom Museum für Kommunikation in Frankfurt entwickelte Ausstellung wurde bereits in Frankfurt, Nürnberg, Hamburg und Berlin gezeigt. Hattingen ist die einzige Station im Ruhrgebiet.

Thema Liebe in einem Hütten-Museum? “Das passt durchaus zusammen”, meint Museumsleiter Robert Laube. Bis heute sei der Arbeitsplatz das erfolgversprechendste Revier für die Partnersuche. Das habe insbesondere auch für die Henrichshütte gegolten, wo einst 10.000 Männer und Frauen arbeiteten. “Hier wurde nicht nur Stahl, sondern auch so mancher Bund fürs Leben geschmiedet”, weiß Laube. Die Ausstellung soll ein Medium sein, um an diese Hüttenliebe-Geschichten heran zu kommen.

Was genau erwartet die Gäste der Ausstellung? Bei “liebe.komm” geht’s immer um die gleiche Botschaft. Nur die Wege, die diese Botschaften des Herzens” nehmen, haben sich in den letzten 250 Jahren dramatisch verändert. Ob von Angesicht zu Angesicht oder über Medien aller Art - mit viel Phantasie und Leidenschaft versuchen Liebende auf verschiedene Weise ihre Gefühle in eine mitteilbare Form zu bringen. Diese Versuche verfolgt die Ausstellung, indem die verschiedenen Phasen im Ablauf einer Liebesbeziehung vom ersten Kennenlernen bis hin zum Beziehungsalltag mitsamt der Beziehungskrise in sieben Szenen nachgezeichnet werden.

Ausstellungskuratorin Andrea Hubert hat ein “liebevolles” Begleitprogramm zusammen gestellt. Vom Liebes-Film im “Cinema Amore” über Liebeslieder, das “Erzähl-Café Hüttenliebe” bis hin zum “Hokus Pokus um die Liebe” lohnt der Besuch von “liebe.komm” für Jung und Alt.

LWL-Industriemuseum
Zeche Hannover
Günnigfelder Straße
Bochum-Hordel
Fon 02 31 | 6 96 12 30

Kategorien: News, Veranstaltungen
von S. Hilling