Fahrradsommer der Industriekultur
Alles klar für den Fahrradsommer der Industriekultur: RVR stellt neue Touren, neue Radwanderkarte und neue Routenbeschilderung vor
Bochum. Mit einem Fest rund ums Rad startet der Regionalverband Ruhr (RVR) in den Fahrradsommer der Industriekultur. Los geht’s am 7. Juni um 11 Uhr an der Bochumer Jahrhunderthalle mit einem ganztägigen Familienfest. Im Angebot sind Infos über die Route der Industriekultur und die Radtouristik im Ruhrgebiet, ein Fahrradmarkt und Führungen durch die Jahrhunderthalle sowie ein Bühnen-programm mit Livemusik. RVR und der Allgemeine Deutsche Fahrradclub (ADFC), mit dem zusammen der RVR das Programm entwickelt hat, rechnen mit mehreren hundert Besuchern.
Die erste Tour
Wer in die Pedale treten will, kann um 11.30 Uhr loslegen bei der ersten Tour des Fahrradsommers der Industriekultur. Von der Jahrhunderthalle geht es zur Halde Rheinelbe in Gelsenkirchen und an der Bochumer Zeche Hannover vorbei wieder zum Ausgangspunk zurück.
Noch mehr Touren
Fortgesetzt wird der Fahrradsommer am 15. Juli. Die Tour „Zwischen Hütte und Rhein – Industriekultur pur“ beginnt im Landschaftspark Duisburg-Nord und en-det im Innenhafen Duisburg (Gesamtlänge 38 Kilometer).
Am 23. September führt die Strecke „Durchs neue Emschertal“ vom Gasometer Oberhausen zum Umspannwerk Recklinghausen (Gesamtlänge 43 Kilometer).
Die letzte Radtour am 14. Oktober unter dem Motto „Kohle, Koks, Kanal“ verläuft am Dortmund-Ems-Kanal entlang von der Kokerei Hansa zum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop und schlängelt sich über Castrop-Rauxel zur Zeche Zollern in Dortmund-Bövinghausen (Gesamtlänge 31 Kilometer).
Radwanderführer neu erschienen
Wer auf eigene Faust das 700 Kilometer lange Netz erkunden will, ist mit dem neuen, vollständig überarbeiteten RVR-Radwanderführer „Route der Industrie-kultur per Rad“ bestens ausgestattet. Außer einer umfassenden kartografischen Darstellung der Routen bietet der Führer Infos über die vielfältigen Standorte entlang der Route. Dabei werden nicht nur die Highlights der Route der Indust-riekultur, die Ankerpunkte, dargestellt, sondern auch zahlreiche kleinere interes-sante Standorte. Der Serviceteil mit Hinweisen auf fahrradfreundliche Übernach-tungen, touristische Informationen, RevierRad-Verleih usw. komplettiert das Werk.
Der Radwanderführer ist in einer Auflage von 10.000 Exemplaren erschienen.
Erhältlich ist das Kartenwerk im RVR-Onlineshop www.rvr-online.de oder im Buchhandel zum Preis von 13,90 Euro. (ISBN 978-3-932 165-57-3)
Neue wegweisende Beschilderung
Damit die Orientierung klappt, hat der RVR in den letzten Jahren das ca. 700 Kilometer lange Netz „Route der Industriekultur per Rad“ mit eigenständigen Logos im Rahmen des Radverkehrsnetzes NRW ausgeschildert. Insgesamt wurden ca. 3.500 Schilder an 1.600 Standorten installiert. Das Investitionsvolu-men lag bei rd. 200.000 Euro. Der RVR wird sich um das neue Beschilderungs-system im Rahmen seines Qualitätsmanagements für die Route der Industriekul-tur weiterhin kümmern und das radtouristische Angebot weiterentwickeln.
