Neues im Januar 08

Zum 20. Mal: Klavierfestival Ruhr bringt große Künstler ins Ruhrgebiet

Veröffentlicht am Donnerstag, 31. Januar 2008 um 06:06

Essen/Ruhrgebiet. Das Klavierfestival Ruhr ist in Feierlaune: In diesem Jahr feiert die hochkarätige Reihe vom 15. Mai bis zum 26. Juli nicht nur ihr 20-jähriges Bestehen, sondern auch diverse Geburtstage, u.a. die von Paul Kuhn und Leon Fleisher (80 Jahre) und Tan Dun (50 Jahre). Das Programm erinnert auch an die 100. Geburtstage der Komponisten Elliott Carter und Olivier Messiaen sowie an den 80. Geburtstag von Karlheinz Stockhausen. Heute wurde das Programm in Essen vorgestellt.
Akzente setzt auch der chinesische Pianist Lang Lang. Er ist in vier Konzerten zu erleben, u.a. auch im Duo mit Daniel Barenboim. Lang Lang spielt auch die europäische Erstaufführung des neuen Konzerts für Klavier, Schlagzeug und Orchester seines Landsmannes Tan Dun.
Daneben geben sich im Jubiläumsjahr weitere große Künstler die Ehre, so z.B. Alfred Brendel, Chick Corea, Paul Kuhn, das Klavierduo Labèque, der Jazz-Trompeter Till Brönner, der Tenor Christoph Prégardien und der Cellist Heinrich Schiff. Zudem bietet das Klavier-Festival Ruhr wieder rund 40 jungen Pianisten die Chance zu einem erfolgreichen Debüt.
Anknüpfend an die Mozart- und Beethoven-Schwerpunkte der vergangenen Jahre, wendet sich das Klavier-Festival Ruhr 2008 diesmal der Klangwelt von Franz Schubert zu. Lectures, Liederzyklen zahlreiche Konzerte und die “ExtraSchicht” stehen ganz im Zeichen des früh verstorbenen Wiener Komponisten.
Der Kartenvorverkauf für das Klavier-Festival Ruhr 2008 beginnt am Samstag, 26. Januar. Tickets sind telefonisch unter der Hotline 0180/5001812 erhältlich oder können platzgenau im Internet unter kalvierfestival.de gebucht werden.

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von S. Hilling

Verein Deutsche Fußballroute NRW soll touristisches Angebot weiter ausbauen

Veröffentlicht am Mittwoch, 30. Januar 2008 um 06:57

Duisburg. Die “Deutsche Fußballroute NRW” soll touristisch noch besser erschlossen werden. Dafür gründete der Westdeutsche Fußball- und Leichtathletikverband (WFLV) in Duisburg jetzt einen gleichnamigen Verein. Zu den Gründungsmitgliedern zählen u.a. der FC Schalke 04 sowie Regionalligist Rot-Weiss Essen.
Vor mehr als zwei Jahren startete der WFLV mit seinen Kooperationspartnern die “Deutsche Fußball Route NRW”, eine 550 Kilometer lange Themenstraße, die 15 Städte mit aktuellen oder ehemaligen Bundesligisten verbindet. Der neue Verein soll das Angebot ausbauen und z.B. Städtetouren und Klassenfahrten anbieten.

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von S. Hilling

RVR legt Regionalkarte Rhein-Ruhr vor

Veröffentlicht am Dienstag, 29. Januar 2008 um 15:57

Essen. Einen Blick über den Tellerrand wirft der Regionalverband Ruhr (RVR) auf seiner neuen “Regionalkarte Rhein-Ruhr”: Sie gibt einen Überblick über die Metropole Ruhr und über Teile der sie umgebenden Regionen wie Sauerland und Münsterland, Rheinland bis runter nach Köln sowie bis zur niederländischen Grenze. Die Karte im Maßstab 1:125.000 deckt damit knapp 200 Städte und Gemeinden oder ein Gebiet von rund 14.850 Quadratkilometern ab.
Besonders interessant: Eingezeichnet sind lohnenswerte Ausflugsziele wie das Museum Folkwang in Essen, das Eisenbahnmuseum in Bochum, der Landschaftspark Duisburg-Nord und die Revierparks im Ruhrgebiet. Verwiesen wird aber auch auf Ausflugsziele außerhalb der Metropole Ruhr, z.B. auf das Neanderthal-Museum in Mettmann oder das Römisch-Germanische Museum in Köln.
Die Regionalkarte Rhein-Ruhr gibt es in der Buchhandlung oder im Onlineshop des RVR unter rvr-online.de für 4,90 Euro.

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von S. Hilling

Besucherrekord in der ZOOM Erlebniswelt

Veröffentlicht am Montag, 28. Januar 2008 um 06:05

Gelsenkirchen. Ein Besucherrekord mit gut einer Million Gäste und immer mehr tierische “Bewohner”: Das ist die Bilanz der ZOOM Erlebniswelt in Gelsenkirchen für 2007. Allein im Bereich Afrika leben mittlerweile 205 Säugetiere und 194 Vögel. Die Erlebniswelt Alaska beheimatet 68 Säugetiere sowie 42 Vögel.
70 Millionen Euro wurden in den vergangenen fünf Jahren in die Modernisierung und Neugestaltung des Gelsenkirchener Tiergartens investiert. Abgeschlossen ist die Erneuerung 2009, wenn die Erlebniswelt Asien fertig gestellt ist.

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von S. Hilling

„Wahre Lügen …“

Veröffentlicht am Freitag, 25. Januar 2008 um 11:20

… die Wahrheit, nichts als die Wahrheit!

Wahre Lügen Kreative Gelsenkirchener zeigen unsere Stadt in ganz neuen Ansichten. Mal verrückt, mal nachdenklich und manchmal auch ziemlich bissig. Ist es Kunst? Reiner Blödsinn? Oder schlicht die Wahrheit? … Lassen Sie sich in die bizarre, liebevolle, schräge, ironische, augenzwinkernde Welt der Gelsenkirchener Ansichten entführen!

Präsentation: 23.01. - 15.02.2008
Öffnungszeiten: mo - fr 11.00 Uhr - 18.00 Uhr

Eintritt frei
Info: (0209) 169 9105 und 0179 75 78 240
Veranstalter: Das Team von gelsenkirchener-geschichten.de

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von S. Hilling

Sonntags-Matinée: Wie schreibt man die Geschichte des Ruhrgebiets?

Veröffentlicht am Freitag, 25. Januar 2008 um 10:45

Seit Juli 2007 führt die Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets mit Unterstützung der Stiftung Mercator (Essen) das Publikationsprojekt “Historisches Lesebuch Ruhrgebiet” durch, das bis 2010 von öffentlichen Veranstaltungen begleitet wird.

Diese Veranstaltungen zielen darauf, Experten und ein interessiertes Publikum zu Gesprächen über die Ziele, Inhalte und Besonderheiten des Lesebuchs zusammenzubringen, das anhand ausgewählter Quellen unterschiedlichster Art, von der Gründungsurkunde bis zum Tagebucheintrag, die wechselvolle Geschichte des Ruhrgebiets seit den Anfängen “erzählen” soll. In der ersten Veranstaltung im Januar 2008 setzen sich prominente Kenner des Ruhrgebiets kritisch mit konzeptionellen und methodischen Fragen zum Lesebuch auseinander.

In einer weiteren Veranstaltung, voraussichtlich Ende 2008, werden Zeitzeugen aus ihrer jeweiligen Perspektive über den Wandel des Ruhrgebiets berichten.

11.00 Uhr
Begrüßung
Prof. Dr. Klaus Tenfelde
Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets
Staatssekretär a.D. Rüdiger Frohn
Vorsitzender des Beirats der Stiftung Mercator

11.10 Uhr
Einführung und Projektvorstellung
Prof. Dr. Klaus Tenfelde
Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Bibliothek des Ruhrgebiets

11.50 Uhr
Stellungnahmen durch:
Prof. Dr. Dieter Ziegler
Ruhr-Universität Bochum
Prof. Dr. em. Lutz Niethammer (angefragt)
Friedrich-Schiller-Universität Jena

12.10 Uhr
Diskussion moderiert durch Prof. Dr. Ulrich Borsdorf
Direktor des Ruhrlandmuseums Essen

anschließend kleiner Empfang

Sonntag, 27. Januar 2008, 11.00 Uhr

Eine Anmeldung ist erforderlich:
fax 0234 32 14249
rub.de

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum

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von S. Hilling

Vorträge zum neuen Hans-Sachs-Haus

Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2008 um 11:59

Dirk Jan Postel
Büro Kraaijvanger - Urbis, Rotterdam

Wände, Transparenz und Kultur

Dirk Jan Postel arbeitet bevorzugt im Bereich öffentlicher Bauten im Kontext der Innenstadt. Mit Kraaijvanger - Urbis hat er zum Beispiel in den letzten Jahren das neue Rathaus von ’s-Hertogenbosch gebaut und das unter Denkmalschutz stehende alte Rathaus der Stadt umgebaut. Er war von 1995 bis 1999 Mitglied der Architekturkommission der Niederländischen Stiftung für Bildende Künste, Design und Architektur und nimmt Lehraufträge an den Universitäten Delft und Belfast wahr.

nächster Termin:
Dienstag, 4. März 2008, 19.00 Uhr

Prof. Peter Kulka
Peter Kulka Architektur, Köln und Dresden

Architektur als Dialog mit der Geschichte

Peter Kulka ist gebürtiger Dresdener und seit 1965 als Architekt zunächst in Westdeutschland, seit 1990 auch in seinem zweiten Büro in Dresden tätig. Er war Professor an der RWTH Aachen und ist Gründungsmitglied der sächsischen Akademie der Künste. Er entwarf
und realisierte 1991 bis 1999 den neuen Sächsischen Landtag in Dresden mit dem denkmalgeschützten Altbau und dem Neubau. Eine Werkausstellung des Deutschen Architekturmuseums in Frankfurt am Main im Jahr 2005 trug den Titel „Peter Kulka. Minimalismus und Sinnlichkeit“.

Veranstaltungsort:
stadtbauraum
Boniverstraße 30
45883 Gelsenkirchen

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von S. Hilling

Exkursion: Fernwärme und elektrische Energie

Veröffentlicht am Donnerstag, 24. Januar 2008 um 06:35

Das Heizkraftwerk “Hiltrop” in Bochum

1954 gehört Bochum zu den ersten Städten in Deutschland, die ein Fernwärmenetz aufbauen. Kernstück jeder Fernwärme ist das Heizkraftwerk(HKW), in dem neben der Fernwärme sozusagen nebenbei auch elektrische Energie erzeugt wird. Nach diesem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung betreiben die Stadtwerke Bochum vier Heizkraftwerke.
Eines davon ist das HKW Hiltrop, das 1975 seinen Betrieb aufnahm und einen Wirkungsgrad von über 80 % erreicht. Im laufenden Betrieb werden wir uns die Anlage ansehen können.
Max. 20 Pers. 6,00 €

Mittwoch, 30. Januar 2008, 16:00 – ca. 17:30 Uhr
Treffpunkt: Stadtwerke Bochum, Heizkraftwerk Hiltrop, In der Grume 5,
Bochum-Hiltrop

Anmeldung und Info:
Volkshochschule Bochum
Kurs 13015
Willy-Brandt-Platz 2-6
44777 Bochum
Tel.: 0234/910-2873 / 4 oder 0234/910-1555
bochum.de

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von S. Hilling

Einrodeln in Essen

Veröffentlicht am Mittwoch, 23. Januar 2008 um 12:30

Essen. “Essen on Ice” hat seine Kufenspannweite vergrößert: Neben den Schlittschuhkufen kann man auf dem Kennedyplatz nun auch Schlittenkufen zum Einsatz bringen. Die mobile Rodelbahn misst 14 Meter in der Höhe, zehn Meter in der Breite und 68 Meter in der Länge - präpariert mit einer 20 Zentimeter hohen (Kunst-) Schneeschicht. Das “Einrodeln” fand am letzten Freitag statt, seit dem 19. Januar ist “Essen on Ice” offiziell eröffnet - und bringt bis zum 9. März etwas Winter ins Revier.

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von S. Hilling

RVR-Betriebsausschuss Route der Industriekultur konstituiert

Veröffentlicht am Dienstag, 22. Januar 2008 um 12:28

Rund sechs Millionen Euro 2008 für Instandhaltung der Großstandorte vorgesehen

Essen. Zu seiner ersten Sitzung traf sich heute (Dienstag, 22. Januar) der RVR-Betriebsausschuss Route der Industriekultur auf dem Welterbe Zollverein. Den Vorsitz des Ausschusses hat Bruno Sagurna (SPD), aus Duisburg übernommen. Dr. Thomas Rommelspacher, RVR-Bereichsleiter Planung, wurde zum Werkleiter der eigenbetrieblichen Einrichtung ernannt.
Die neue eigenbetriebsähnliche Einrichtung ist unter anderem für die bauliche Sicherung der sechs Großstandorte der Route der Industriekultur zuständig. Dafür wird der RVR in den nächsten zehn Jahren 25 Millionen Euro bereitstellen. Dazu kommen Mittel vom Land NRW in Höhe von 36 Millionen Euro. Für die weitere Entwicklung stehen aus RVR-Mitteln jährlich 700.000 Euro zur Verfügung, 100.000 Euro fließen jährlich in das Besucherzentrum Zollverein.
Außerdem wird sich der RVR mit 400.000 Euro jährlich an den Betriebskosten für das Besucherzentrum Zollverein beteiligen.

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von S. Hilling