Neues im Juli 08

Elvis und Blues Brothers rocken in Duisburg

Veröffentlicht am Montag, 14. Juli 2008 um 12:53

Duisburg. Elvis Presley und die Blues Brothers werden in Duisburg wieder lebendig. Dann gastieren Doppelgänger mit zwei Shows im Theater am Marientor. Vom 4. bis zum 14. September läuft “Elvis - Die Show”, die das Leben des King of Rock’n'Roll aufrollt und seine größten Hits präsentiert. Vom 18. September bis zum 31. Oktober heißt es dann “I’m A Soul Man” mit dem Besten der Blues Brothers.

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von S. Hilling

Neuerscheinung: Die Ruhr - Lebensader einer Region

Veröffentlicht am Freitag, 11. Juli 2008 um 12:50

Die Ruhr gibt einer ganzen Region den Namen. Mit ihren weiten Auen, den Feuchtwiesen und Brutgebieten, dem Wechselspiel von steilen Ufern und weiten Tälern prägt sie nicht nur einen Landschaftsraum, sondern auch die dazu gehörige Geschichte und ist darüber hinaus auf vielfältige Weise mit dem Leben der Menschen im Ruhrgebiet verbunden.

Stolze Burgruinen, schmucke Herrensitze und Gehöfte führen in die bewegte Vergangenheit des mittelalterlichen Ruhrtals, in dem Jahrhunderte später die Wiege des Bergbaus stand. Mit dem Kohleabbau an den Ufern des Flusses im Süden des Reviers begann eine prägende Industriegeschichte.

Im 19. Jahrhundert war die Ruhr zeitweilig die meistbefahrene Wasserstraße Deutschlands. So wurde der Fluss zur Lebensader der Region. Als Reisen an die Riviera noch Wunschträume waren, wurde der Fluss bereits ein zentrales, stadtnahes Erholungsziel, nicht zuletzt wegen der im 20. Jahrhundert angelegten fünf Stauseen. Als Sport- und Freizeitoasen ziehen sie ganzjährig Wassersportfreunde, Radfahrer, Skater und Wanderer an. Auch die Städte an der Ruhr besinnen sich auf ihre Lage am Fluss und haben, wie Fröndenberg und Mülheim, den Zusatz “Ruhr” in ihren offiziellen Stadtnamen aufgenommen. Dieser Identifikation folgt auch die kommunale Offensive “Städte an den Fluss”, deren Projekte sich im Sinne von mehr Lebensqualität auf die Anbindung zur Ruhr konzentrieren.

Die Fotografen Ralph Lueger und Joachim Schumacher stellen in ihrem Bildband die Ruhr entlang ihres Verlaufs von der Quelle bei Winterberg bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg facettenreich dar, als Freizeitparadies und Kulturlandschaft, aber auch als Naturregion, die abseits des Kohlenpott-Klischees alle Attribute einer Erholungslandschaft besitzt.

Ralph Lueger / Joachim Schumacher
DIE RUHR - LEBENSADER EINER REGION
Mit einem Essay von Jörg Bartel
128 Seiten, Festeinband, 19.95 €
ISBN 978-3-89861-958-5

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von S. Hilling

Schiffe, Bier und Kunst

Veröffentlicht am Donnerstag, 10. Juli 2008 um 12:46

Radtour vom Schiffshebewerk Henrichenburg zum Brauereimuseum

Waltrop (lwl). Zum Brauereimuseum in den Dortmunder Norden führt eine Radtour, die der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 13. Juli, anbietet. Die 38 km lange Strecke führt durch ein interessantes Stück Kanal- und Industriegeschichte des Reviers. Gestartet wird um 11 Uhr am LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg in Waltrop.

Die Tagestour führt vom Schiffshebewerk am Dortmund-Ems-Kanal entlang bis zum Dortmunder Hafen und von dort weiter bis zum Brauereimuseum. Um 14 Uhr beginnt dort eine Führung durch die Ausstellung, die sieben Jahrhunderte Dortmunder Brautradition dokumentiert. Im fast 100 Jahre alten Maschinenhaus geben viele liebevoll ausgewählte Exponate Einblicke in die Geschichte des Brauens mit viel Wissenswertem über die Rohstoffe Malz, Hopfen und Wasser.

Der Brauereiführung schließt sich ein kleines Picknick an (bitte selber mitbringen), bevor die Rückfahrt zum Schiffshebewerk Henrichenburg beginnt.
Dort steht ebenfalls eine Führung auf dem Programm. Von 17 bis 18 Uhr wird die Kunstausstellung „Atelier.Industrie.Wasser.Feuer.Holz“ von Prof. Karl Manfred Rennertz im Hafengebäude am Oberwasser besichtigt. Der Künstler hat seine Holzskulpturen mit der Kettensäge aus Baumstämmen angefertigt, die dem Sturm „Kyrill“ zum Opfer gefallen waren.
Museumspädagoge Oliver Töpfer übernimmt die Leitung von Radtour und Führung. Kosten für die Tour inklusive Eintritt und Führung in beiden Museen: 8 € pro Person. Anmeldung erforderlich unter Tel. 02363 9707-0.

LWL-Industriemuseum Schiffshebewerk Henrichenburg
Am Hebewerk 2
45731 Waltrop
Fon 0 23 63 | 9 70 7-0
route-industriekultur.de

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von S. Hilling

Auf den Spuren der Kumpel … !

Veröffentlicht am Mittwoch, 9. Juli 2008 um 12:46

Die Zeche Rosenblumendelle - Teil 2 der Bergbauwanderung in Mülheim-Heißen

Der zweite Teil der Wanderung durch die Geschichte des Mülheimer Bergbaus führt u. a. zu den Resten der Zeche “Rosenblumendelle”. Auch hier erfahren Sie Wissenswertes über deren Historie während einer geführten Wanderung über und rund um das Zechengelände. Gehen Sie mit uns auf eine “Zeitreise” und folgen Sie uns auf dem Weg des Bergmanns von der Zechensiedlung über die Waschkaue bis zum Schacht. Lernen Sie das Werkzeug und die Ausrüstung des Bergmanns kennen und erfahren Sie mehr über den Arbeitsalltag auf der Zeche. Diese Wanderung ist inhaltlich unabhängig von Teil 1.

17.08.2007, 11.00 Uhr
Veranstaltungsort: Mülheim-Heißen

Information und Anmeldung
Initiativkreis Bergbau und Kokereiwesen e.V.
Rheinlandstraße 7
45665 Recklinghausen
Tel. 02361 / 93 81 - 322
Fax 02361 / 93 81 - 323
bergbau[at]ibk-ev.de
ibk-ev.de

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von S. Hilling

Fahrradsommer Route Industriekultur - Tour III

Veröffentlicht am Dienstag, 8. Juli 2008 um 12:41

Vestische Industriekultur zwischen Marl und Recklinghausen-Hochlarmark

Diese Tour im Norden des Reviers bietet exklusive Einblicke und überwältigende Ausblicke. Für eine kurze Stippvisite öffnen sich zu Beginn der Tour die Werkstore eines der größten Industriekomplexe Europas, des Chemieparks Marl. Die weitere Fahrt Richtung Süden führt zunächst durch das teilweise noch ländlich geprägte Vest, in Herten wird dann die Prägung von Stadt und Landschaft durch den Bergbau immer deutlicher. Auf der Zeche Schlägel und Eisen in Herten-Scherlebeck gibt es bei einer kurzen Rast Gelegenheit zur Besichtigung der Maschinenhalle. Ziel und Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes ist die Halde Hoheward, die höchste Halde des Reviers. Ein Obelisk, Teil einer riesigen Sonnenuhr, markiert das Gipfelplateau. Am Fuß der Halde liegt die ehemalige Zeche Recklinghausen II, die als neu gestalteter Stadtteilpark mit besonderen Angeboten für jugendliche Biker und Skater sowie mit der Maschinenhalle als kulturellem Mittelpunkt ein Stück lebendige Bergbaugeschichte von Recklinghausen-Hochlarmark zeigt.

Sonntag, 13. Juli 2008
Start: 11 Uhr, Chemiepark Marl (Informations-Centrum)
Ziel: Zeche Recklinghausen II, Halde Hoheward, 16 Uhr, Länge: ca. 33 km

Ansprechpartner: ADFC Vest Recklinghausen, Heinz-Dieter Dröge, Tel: 0 23 05
/ 1 85 35

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von S. Hilling

Impressionen aus Gelsenkirchen

Veröffentlicht am Montag, 7. Juli 2008 um 15:50
Die Siedlung Schüngelberg

gartenstädtische Bergarbeitersiedlung des ausgehenden 19. Jahrhunderts, vervollständigt ab 1993

15 Fotos

ZOOM

Die Zoom-Erlebniswelt in Gelsenkirchen

19 Fotos

Nordsternpark

Das Gelände der ehemaligen Zeche Nordstern, 1997 Schauplatz der Bundesgartenschau

11 Fotos

Rheinelbe

Bilder vom Gelände Rheinelbe und der Himmelstreppe

19 Fotos

Kampfbahn Glück Auf

Die legendäre Spielstätte der Knappen im Stadtteil Schalke - vor den baulichen Veränderungen zur WM 2006

14 Fotos

 
Kategorien: aus Gelsenkirchen
von S. Hilling

Das Ruhrgebiet: Europäisches Kulturgebiet?

Veröffentlicht am Montag, 7. Juli 2008 um 15:41

Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen des RUB-Forums Kulturhauptstadt 2010

Das Ereignis „Kulturhauptstadt Europas 2010“ zielt mit seinem Titel auf eine enge Verzahnung von kommunaler und europäischer Ebene. Welche Rolle spielen aber die Städte des Ruhrgebiets aus politischer Sicht im gegenwärtigen Europa? Welche historischen Dimensionen sind dem Ruhrgebiet als einer „Leitregion“ der Industrialisierung Europas zugewachsen? Welche Besonderheiten prägen die Kultur der Region? Und inwieweit spiegelt sich all dies in den allmählich Kontur annehmenden Projekten des Programms der Kulturhauptstadt 2010 wider?

Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der vierten Veranstaltung des RUB-Forums Kulturhauptstadt, die kritisch erörtert, ob sich das Ruhrgebiet wirklich zur dichtesten Kulturlandschaft Europas - zum europäischen Kulturgebiet - entwickelt hat.

Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird der Zusammenhang zwischen „Europa“ und dem Ruhrgebiet hinterfragt und im Gespräch mit dem Publikum diskutiert, welche Rolle der Europagedanke im Planungsprozess der Kulturhauptstadt 2010 einnimmt.

Mittwoch, 9. Juli 2008

17.30 Uhr
Begrüßung

Das Ruhrgebiet als europäische „Leitregion“. Politikwissenschaftliche
Perspektiven
Prof. Dr. Claus Leggewie, Politikwissenschaftler, Direktor des
Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen

Das Ruhrgebiet als Schmelztiegel Europas? Historische Perspektiven
Prof. Dr. Klaus Tenfelde, Historiker, Direktor des Instituts für soziale
Bewegungen

Das Ruhrgebiet als kultureller Motor Europas? Perspektiven der Praxis
Prof. Dr. Oliver Scheytt, Kulturdezernent der Stadt Essen, Geschäftsführer
der Ruhr 2010 GmbH

Moderation:
Dr. Dagmar Gaßdorf, Agenturchefin, Herausgeberin der RUHR REVUE und
Schlussredakteurin der Bewerbungsschrift RUHR 2010

19.00 Uhr
Kleiner Empfang

Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum
ruhr-uni-bochum.de

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von S. Hilling

Impressionen aus Essen

Veröffentlicht am Montag, 7. Juli 2008 um 15:01
Zeche Zollverein - Schacht XII

Das Welterbe Zollverein - Schacht XII

18 Fotos

Siedlung Margarethenhöhe

Von Georg Metzendorf gebautes Paradebeispiel der deutschen Gartenstadt

22 Fotos

 
Kategorien: aus Essen
von S. Hilling

Folkwang-Konzert “Das Klavierlied in Wien um 1900″

Veröffentlicht am Freitag, 4. Juli 2008 um 15:41

In das Wien um 1900 entführt der Liederabend mit Studierenden der Follwang-Hochschule musikalisch. Lieder von Mahler, von Zemlinsky oder Schönberg stehen auf dem Programm, das Schüler der Gesangsklasse von Professor Rachel Robins in der DASA-Rotunde darbieten. Am Flügel spielt Dominikus Burghardt. Der Eintritt ist frei, Einlass ist ab 19 Uhr.

4. Juli, 19.30 Uhr

Deutsche Arbeitsschutzausstellung
Friedrich-Henkel-Weg 1-25
44149 Dortmund
Fon 02 31 | 90 71 26 45
route-industriekultur.de
dasa-dortmund.de

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von S. Hilling

Zollverein Konzerte - Herbst 2008

Veröffentlicht am Donnerstag, 3. Juli 2008 um 15:37

Das Dutzend ist geschafft: Mit dem zweiten Halbjahr 2008 startet die Konzertreihe in ihr zwölftes Jahr und bietet dem Publikum eine abwechslungsreiche musikalische Mischung auf dem Welterbe Zollverein.

Eröffnet wird das zweite Halbjahr wie in den vergangenen Jahren mit einem Konzert des Gitarrenfestivals Ruhr. Der Berliner Uwe Kropinski setzt mit seiner Spezialgitarre am 5. September ebenso auf eindrucksvolle Improvisationen wie der Saxophon-Star Jan Garbarek am 21. Oktober. Der norwegische Künstler wird bei seinem sechsten Gastspiel auf Zollverein vom renommierten Hilliard Ensemble aus London begleitet.

Das Salzburger Tobi Reiser Adventssingen, das in jedem Jahr einige 10.000 Besucher in das Große Festspielhaus zu Salzburg lockt, verlässt zum ersten Mal seine traditionelle Spielstätte für zwei Auftritte auf dem Welterbe Zollverein am 20. und 21. Dezember. Dann werden die rund 130 an der Aufführung beteiligten Musiker und Darsteller die ehemalige Zentralwerkstatt in weihnachtliche Stimmung tauchen. Eine ausführlichere Ankündigung des Konzertes finden sie hier: Zollverein Konzert: Salzburger Tobi Reiser Adventssingen

Neben diesen internationalen Künstlern tragen auch regionale Ensembles zur hochwertigen Mischung der Zollverein Konzerte bei: Als namhafter Chor hat sich das ChorWerk Ruhr etabliert, das gemeinsam mit dem Ensemble Modern am 5. Oktober begeistern wird. Dies dürfte am 1. November auch dem Essener Bachchor mit der Inszenierung des Verdi Requiems – eines der größten Werke der Chorliteratur – gelingen. Nicht zuletzt hat sich das Welterbe Zollverein für die WDR Big Band Köln zu einem ständigen Spielort entwickelt, an den das Jazz-Ensemble mit den US-amerikanischen Musikern Randy Brecker und Hiram Bullock am 24. September sowie Patti Austin am 4. Dezember im zweiten Halbjahr 2008 gerne zurückkehrt.

Zwei weitere Zollverein Konzerte führen junge Künstler und Altmeister zusammen: Bei einem Klavierabend am 17. Oktober trifft der preisgekrönte Boris Bloch, der seit über 20 Jahren Professor für Klavier an der Folkwang Hochschule ist, auf seinen ehemaligen Schüler Peter Józsa. Die beiden Pianisten werden mit klassischen, romantischen und zeitgenössischen Werke von Komponisten wie Mozart, Chopin und Kurtág aufspielen. Noch enger ist die Verbindung zwischen Claudius und Adrian Tanski: Vater und Sohn präsentieren mit Unterstützung der Nordwestdeutschen Philharmonie mehrere Klavierkonzerte von Johannes Brahms, dessen Geburtstag sich in diesem Jahr zum 175. Mal jährt.

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von S. Hilling