Veröffentlicht am Montag, 7. Juli 2008 um 15:41
Eine Vortrags- und Diskussionsveranstaltung im Rahmen des RUB-Forums Kulturhauptstadt 2010
Das Ereignis „Kulturhauptstadt Europas 2010“ zielt mit seinem Titel auf eine enge Verzahnung von kommunaler und europäischer Ebene. Welche Rolle spielen aber die Städte des Ruhrgebiets aus politischer Sicht im gegenwärtigen Europa? Welche historischen Dimensionen sind dem Ruhrgebiet als einer „Leitregion“ der Industrialisierung Europas zugewachsen? Welche Besonderheiten prägen die Kultur der Region? Und inwieweit spiegelt sich all dies in den allmählich Kontur annehmenden Projekten des Programms der Kulturhauptstadt 2010 wider?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der vierten Veranstaltung des RUB-Forums Kulturhauptstadt, die kritisch erörtert, ob sich das Ruhrgebiet wirklich zur dichtesten Kulturlandschaft Europas - zum europäischen Kulturgebiet - entwickelt hat.
Im Rahmen einer Podiumsdiskussion wird der Zusammenhang zwischen „Europa“ und dem Ruhrgebiet hinterfragt und im Gespräch mit dem Publikum diskutiert, welche Rolle der Europagedanke im Planungsprozess der Kulturhauptstadt 2010 einnimmt.
Mittwoch, 9. Juli 2008
17.30 Uhr
Begrüßung
Das Ruhrgebiet als europäische „Leitregion“. Politikwissenschaftliche
Perspektiven
Prof. Dr. Claus Leggewie, Politikwissenschaftler, Direktor des
Kulturwissenschaftlichen Instituts Essen
Das Ruhrgebiet als Schmelztiegel Europas? Historische Perspektiven
Prof. Dr. Klaus Tenfelde, Historiker, Direktor des Instituts für soziale
Bewegungen
Das Ruhrgebiet als kultureller Motor Europas? Perspektiven der Praxis
Prof. Dr. Oliver Scheytt, Kulturdezernent der Stadt Essen, Geschäftsführer
der Ruhr 2010 GmbH
Moderation:
Dr. Dagmar Gaßdorf, Agenturchefin, Herausgeberin der RUHR REVUE und
Schlussredakteurin der Bewerbungsschrift RUHR 2010
19.00 Uhr
Kleiner Empfang
Haus der Geschichte des Ruhrgebiets
Clemensstr. 17-19, 44789 Bochum
ruhr-uni-bochum.de
von S. Hilling