Neues im August 08

“Route der Industriekultur” beim NRW-Tag in Wuppertal

Veröffentlicht am Freitag, 29. August 2008 um 14:28

Ruhrgebiet. Die “Route der Industriekultur” wird sich und das Ruhrgebiet während des “NRW-Tages” am 30. und 31. August in Wuppertal umfangreich präsentieren. Unter Federführung des Regionalverbandes Ruhr (RVR) werden Vertreter von 18 Ankerpunkten den Besuchern das Thema “Industriekultur NRW” näher bringen.
Mit dabei sind u. a. das Welterbe Zollverein, die Dortmunder Arbeitsschutzausstellung (DASA), der Landschaftspark Duisburg-Nord und der Maximilianpark Hamm. Verlosungen, Mitmachaktionen und Vorführungen sollen die lebendige Vielfalt der Industriekultur des Ruhrgebiets in 28 Zelten hautnah erfahrbar machen. Zu finden sind die Zelte in der Elberfelder Innenstadt.
Neben den Ankerpunkten der Route nehmen auch die Ruhrgebiet Tourismus GmbH (RTG) sowie weitere industriekulturelle Initiativen, Einzelstandorte und Netzwerke des Landes an der Präsentation “Industriekultur NRW” teil.
Die RVR-Aktion findet im Rahmen des jährlichen Landesfestes statt, das 2008 unter dem Motto “Wuppertal bewegt. Sich. Mich. Dich.” steht. An beiden Tagen erwarten die Veranstalter insgesamt mehrere Hunderttausend Besucher.

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von S. Hilling

Geschichte hautnah erleben - Tag des offenen Denkmals macht’s möglich

Veröffentlicht am Donnerstag, 28. August 2008 um 14:33

Ruhrgebiet. “Vergangenheit aufgedeckt - Archäologie und Bauforschung” - das Thema des diesjährigen Tags des offenen Denkmals soll den Entdeckergeist möglichst vieler Besucher anregen. Am 14. September öffnen sich historische Orte und Gebäude für Besucher, die unter fachkundiger Leitung viel über die Geschichte der Region lernen können. Allein im Ruhrgebiet hat man die Wahl unter rund 100 Zielen.
Zum Beispiel die St. Antony-Hütte in Oberhausen: In Betrieb genommen 1758, ist sie die älteste Eisenhütte des Ruhrgebiets. 1877 stellte sie ihren Betrieb ein, zum 250. Jubiläum legt das Rheinische Amt für Bodendenkmalpflege seit 2006 die Überreste der Produktionsanlagen frei.
Ein weiterer spannender Ort ist die Christuskirche in Bochum-Langendreer, die um 1250 errichtet wurde. Nach ihrer Zerstörung im zweiten Weltkrieg wurde sie sorgfältig wieder aufgebaut, nun finden im Innenraum archäologische Ausgrabungen statt, bei denen alte Grabkammern gefunden wurden.
Eine Gelegenheit, die man so nicht alle Tage hat, bietet sich den Besuchern der Ausgrabung an der Rittershofstraße 170 in Castrop-Rauxel. Dort untersuchen Archäologen des Landschaftverbandes Westfalen-Lippe (LWL) eine neun Hektar große Fläche an der Emscher, wo über 10.000 Jahre alte Spuren menschlicher Aktivitäten gefunden wurden. Diese Ausgrabung ist nur am Tag des offenen Denkmals öffentlich zugänglich.
Bundesweit sind rund 7.000 Gebäude und Ausgrabungsstätten in mehr als 2.500 Städten und Gemeinden zu besichtigen. Organisiert wird der Tag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.
Das komplette Programm finden Sie unter tag-des-offenen-denkmals.de.

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von S. Hilling

Zollverein feiert sechsten Geburtstag als Welterbe

Veröffentlicht am Donnerstag, 28. August 2008 um 11:51

ZollvereinAm 31. August 2008 feiert Zollverein von 10.00 bis 18.00 Uhr seinen „Welterbe-Geburtstag“: Vor genau sechs Jahren erhielten Zeche und Kokerei Zollverein in einer feierlichen Zeremonie die Welterbe-Plakette. Zum gegebenen Anlass werden jener Bestandsobjekte auf dem Gelände geöffnet und inszeniert, die derzeit noch nicht genutzt und erst noch saniert werden müssen. Damit bieten sich interessante Einblicke in die „Zukunft des Wirtschaftstandortes Zollverein“.

Zum „Welterbe-Geburtstag“ wird die bauliche Entwicklung Zollvereins thematisiert. Interessierte erhalten seltene Einblicke in das Welterbe: Die Stiftung Zollverein öffnet in Baustellenführungen die in Teilen schon sanierten Bandbrücken an der Kohlenwäsche auf Schacht XII. Die Bandbrücken waren für längere Zeit zur Sanierung geschlossen und nicht begehbar. Mit festem Schuhwerk ausgestattet, können Gäste die einmalige Chance nutzen und den Lauf der Kohle über die Bandbrücken und Stationen im Denkmalpfad hautnah nacherleben. Jeweils um 11.30, 14.30 und 16.30 Uhr starten die rund 2-stündigen Führungen, Treffpunkt und Anmeldung ist beim Besucherzentrum Zollverein in der Kohlenwäsche, die Teilnahme ist kostenlos.

Inszenierungen der besonderen Art zur baulichen Entwicklung Zollvereins sind in einigen Hallen auf Schacht XII zu entdecken: So baut die Dortmunder Designagentur Heimatdesign einen temporären Showroom für Designobjekte in Halle 8 auf und zeigt, wie die das ehemalige Hochdruckkompressorenhaus als Pop-up-Designkaufhaus aussehen könnte. Im ehemaligen Stellwerk in der Halle 24 richtet layouterlimits.de für den Tag ein Atelier ein und zeigt künstlerische Arbeiten im Entstehungsprozess. Einen visuellen Überblick zu den bisherigen und zukünftigen Bauprojekten auf Zollverein gibt eine Präsentation sowie der Bebauungsplan der Kokerei Zollverein in der Halle 6, zudem können die Besucher in einer Befragung aktiv ihre Ideen zum Standort Zollverein mit einbringen. In der Zollverein School gibt ein Film Einblicke in den Bauprozess des Kubus’, außerdem können sich die Gäste um 14.30 Uhr bei einer kostenlosen Führung die architektonischen Qualitäten des Gebäudes erklären lassen.

Für das leibliche Wohl ist am „Welterbe-Geburtstag“ natürlich ebenfalls gesorgt: Das Kokerei Café & Restaurant arrangiert in der Halle 6 ein gastronomisches Konzept mit einer Lounge.
Ort der Veranstaltung:
Welterbe Zollverein, Hallen 6, 8, 14, 24 und 35

Preise und Zeiten
Öffnungszeiten: 10.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt frei.

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von S. Hilling

Industrienatur-Exkursion ins Muttental

Veröffentlicht am Mittwoch, 27. August 2008 um 14:29

Witten. Im vom Bergbau geprägten Muttental in Witten hat längst die Natur ihr Terrain zurückerobert. Neben heimischen Wildpflanzen, Reptilien, Amphibien, Greif- und Wasservögeln lernen die Besucher der Exkursion rund um die Zeche Nachtigall auch zugewanderte Tier- und Pflanzenarten kennen. Die Frage, ob im Muttental noch die Nachtigall singt, wird natürlich auch beantwortet.
Los geht es am Samstag, 30. August, um 15 Uhr. Treffpunkt der zweistündigen Führung ist das Museumsfoyer des Westfälischen Industriemuseums Zeche Nachtigall, Nachtigallstraße 35 in Witten. Kinder zahlen einen, Erwachsene drei Euro.
Nähere Informationen, auch zu anderen Standorten der Route Industrienatur, gibt es unter 0208/88334-83 (di - so, 10 - 18 Uhr) oder per Mail (infozentrum-elp@rvr-online.de).

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von S. Hilling

ExtraSchicht 2008 erreicht Bestnoten in der Besucherbefragung

Veröffentlicht am Dienstag, 26. August 2008 um 06:28

Essen/Ruhrgebiet. Klassenziel erreicht - die Besucher der diesjährigen ExtraSchicht stellten der langen Nacht der Industriekultur zum siebten Mal in Folge ein sehr gutes Zeugnis aus. Mit einer Gesamtnote von 2,1 bewerteten sie das Kulturereignis in der aktuellen Umfrage, die heute in Essen der Öffentlichkeit präsentiert wurde.
Spitzenwerte von 1,7 und 1,8 erreichten dabei die Atmosphäre, der Eintrittspreis, das Servicepersonal und die Programmvielfalt. Wohl auch deshalb will der überwiegende Teil der Besucher (94 Prozent der Befragten) in nächsten Jahr wiederkommen.
Auch die Bedeutung der ExtraSchicht wurde hoch eingeschätzt: Mehr als 80 Prozent befanden die Veranstaltung als sehr bedeutungsvoll für die bevorstehende Kultuthauptstadt RUHR.2010, 98 Prozent sehen in ihr ein Aushängeschild der Metropole Ruhr.
Die nächste ExtraSchicht findet am 27. Juni 2009 statt, für 2010 steht der Termin auch schon fest: der 19. Juni.

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von S. Hilling

Regionalfernsehen bietet Amateurfußball-Nachrichten

Veröffentlicht am Montag, 25. August 2008 um 13:42

Essen/Düsseldorf. Amateurfußball aus dem Ruhrgebiet hat ab September einen eigenen Sendeplatz: Der lokale Fernsehsender Center TV Ruhr mit Redaktionssitz in Essen und das Amateurfußballer-Internetportal trafema.de produzieren gemeinsam eine wöchentliche einstündige Sendung. Behandelt werden Amateurfußball-Themen in Form von Nachrichten, Reportagen, Studiogesprächen, Vereins- und Spielerporträts.
Center TV Ruhr ist über analoges Kabel zu empfangen. Das Regionalfernsehen ist erst seit März dieses Jahres im Ruhrgebiet auf Sendung.

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von S. Hilling

Industrienatur-Exkursion auf Zollverein

Veröffentlicht am Freitag, 22. August 2008 um 13:41

Essen. Die Zeche Zollverein: Wo früher die Industrie brummte, hört man heute die seltene Kreuzkröte knarren. Diese und andere Exoten aus allen Erdteilen vereinigen sich hier zu einer multikulturellen Pflanzen- und Tiergemeinschaft. Wer dieses einzigartige Biotop am UNESCO Welterbe Zollverein näher kennenlernen möchte, sollte Exkursion auf der Route Industrienatur am Sonntag, 24. August, nicht verpassen.
Treffpunkt ist unten an der Rolltreppe des Besucherzentrums Zeche Zollverein, Gelsenkirchener Straße 181 in Essen. Die rund zweistündige Führung beginnt um 11 Uhr.

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von S. Hilling

Orientierung im Wald lernen

Veröffentlicht am Donnerstag, 21. August 2008 um 13:37

Dorsten/Schermbeck. Wie findet man sich mit Karte und Kompass im Wald zurecht? Kinder ab zehn Jahren können das mit ihren Eltern auf einer Wanderung durch die Üfter Mark am Samstag, 23. August, lernen und einüben. Zwei Stunden lang geht die Gruppe auf Tour durch den Wald. Dabei werden die Grundkenntnisse für die Orientierung in der Natur vermittelt und praktisch erprobt.
Los geht es um 15 Uhr am Wanderparkplatz Nottkamp-Barzik an der Weseler Straße (B 58) in Schermbeck. Erwachsene zahlen drei, Kinder einen Euro.

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von S. Hilling

Wohnen am Wasser - Busexkursion zu revitalisierten Häfen in der Rheinruhr Region

Veröffentlicht am Mittwoch, 20. August 2008 um 13:37

Duisburg Marketing in Kooperation mit der Firma FAR: architekturführungen bieten eine eintägige Busexkursion zu den revitalisierten – sprich umgenutzen – Hafenarealen der Rhein Ruhr Region und schlagen damit eine Brücke zwischen den Regionen Ruhr, Düsseldorf und Köln in der Betrachtung neu erschlossener Industrieareale.

Die Exkursion beginnt mit dem Innenhafen Duisburg, einem der Referenzprojekte des Strukturwandels im Ruhrgebiet. Der, nach den Plänen des britischen Architekten Lord Norman Foster realisierte Masterplan, gilt als einer der ersten Auseinandersetzungen mit dem Thema “Wohnen am Wasser” in der Metropole Ruhr. Brachliegenden Speichergebäuden wurde z.B. durch Herzog & de Meuron wieder Leben eingehaucht. Ergänzt mit moderner Architektur findet der Besucher auf dieser Reise eine einzigartige Mischung, die den Strukturwandel fühlbar werden lässt. Danach geht es weiter zum Medienhafen Düsseldorf, der unter anderem durch die Bauten von Frank O. Gehry und dem Düsseldorfer Stadttor bekannt ist und endet mit einer Führung durch den Rheinauhafen Köln, dem aktuellsten Projekt auf dieser Reise.

Auf dieser Exkursion werden die unterschiedlichen Ansätze einer Stadterneuerung im Umgang mit dem Wasser thematisiert. Geleitet werden die Führungen durch die einzelnen Hafenareale von unterschiedlichen berufs- und ortserfahrenen Architekten, deren spezielle Fachkenntnis und Leidenschaft für das Thema einen spannenden und abwechslungsreichen Tag versprechen 24. August 2008, 9.00 Uhr Beginn und Ende am Hauptbahnhof Duisburg

Durchgeführt wird die Exkursion von FAR: architekturführungen.

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von S. Hilling

Essener Lichtburg plant Festwoche zum 80. Geburtstag

Veröffentlicht am Dienstag, 19. August 2008 um 13:36

Essen. Die Essener Lichtburg feiert im Oktober ihren 80. Geburtstag. Das Jubiläum soll mit einer ganzen Festwoche vom 16. bis zum 22. Oktober, Sonderprogrammen und prominenten Gästen begangen werden. Die große Geburtstagsgala soll am 18. Oktober stattfinden.
Die Lichtburg ist heute Deutschlands größter Filmpalast. 2002 war das unter Denkmalschutz stehende Gebäude renoviert worden, das Kino eröffnete dann 2003 wieder.

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von S. Hilling