Neues im Januar 09

Neues Kesselhaus auf Kokerei Prosper

Veröffentlicht am Freitag, 30. Januar 2009 um 12:59

Bottrop (idr). Die Kokerei Prosper in Bottrop hat heute ihr neues
Kesselhaus in Betrieb genommen. Es enthält drei
Großwasserraum-Kesselanlagen, die mit Koksofengas betrieben werden, das bei
der Produktion von Koks anfällt. Der dabei gewonnene Prozessdampf wiederum
dient zur Herstellung der Kohlenebenprodukte.

Mit der neuen Technik können die Emissionen um 30 Prozent gesenkt werden.
Insgesamt 60 Millionen Euro hat die RAG Deutsche Steinkohle seit 2007 in
die Kokerei zur Steigerung der Leistungsfähigkeit und Umweltverträglichkeit
investiert. Die Kokerei Prosper ist die zweitgrößte Kokerei Deutschlands.

RAG Deutsche Steinkohle
Kokerei Prosper
Prosperstraße 350
46238 Bottrop
www.rag-deutsche-steinkohle.de
www.route-industriekultur.de/themenrouten/tr18/kokerei-prosper.html

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von S. Hilling

Zollverein Konzerte: ARCANTO QUARTETT

Veröffentlicht am Donnerstag, 29. Januar 2009 um 07:54

Gut anderthalb Jahre nach ihrem gefeierten Soloauftritt zum zehnten Jahrestag der Zollverein Konzerte kehrt die europaweit mit Preisen ausgezeichnete Bratschistin Tabea Zimmermann mit drei ebenso namhaften Kollegen nach Zollverein zurück.

Mit Tabea Zimmermann, dem Cellisten Jean-Guihen Queyras und Antje Weithaas sowie Daniel Sepec an der Violine haben sich vier erfolgreiche Solisten zum Arcanto Quartett zusammengefunden. Sie verbindet neben der Liebe zur Musik und persönlicher Freundschaft der alte Wunsch, sich dem großen Vergnügen und hohen Anspruch des Spiels in einem Streichquartett zu widmen.

Freitag, 13. Februar, 20 Uhr

Zeche Zollverein Schacht XII,
Halle A12, Foyer OG
Gelsenkirchener Straße 181
45141 Essen
Fon 02 01| 24 68 10

Kartenvorverkauf
TicketCenter der Theater und Philharmonie
Tel.: 0201 | 81 22-200; Fax: 81 22-201; tickets@theater-essen.de ,
sowie jederzeit an allen Ticketshops der WAZ Mediengruppe über CTS
Ticket-Hotline: 0209 | 147 79 99; tickets@mbee.de
alle Preise zzgl. Vorverkaufsgebühr

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von S. Hilling

RUHR.2010: Neuer Hauptsponsor für die Kulturhauptstadt

Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Januar 2009 um 13:05

Duisburg/Metropole Ruhr. “Wir von Haniel haben uns entschlossen, die Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010_als Hauptsponsor zu unterstützen.” Mit dieser Neuigkeit eröffnete Prof. Dr. Klaus Trützschler, Vorstand von Franz Haniel & Cie GmbH, am Montagabend (26. Januar) eine Veranstaltung von RUHR.2010_und der niederrheinischen Industrie- und Handelskammer im Domizil des internationalen Konzerns in Duisburg-Ruhrort.
Die Kulturhauptstadt präsentierte somit nicht nur ihre interessantesten Projekte in Duisburg und im Kreis Wesel – sondern auch einen weiteren Hauptsponsor nach den bereits feststehenden Energie-Unternehmen RWE und Eon Ruhrgas.
Der nächste namhafte Partner für RUHR.2010_wird Anfang März bekannt gegeben: “Ein weiterer wichtiger Schritt, den geplanten Etat in Höhe von 65_Millionen Euro zu erreichen,” so Oliver Scheytt, Geschäftsführer der RUHR.2010_GmbH.
Weitere Infos unter www.ruhr2010.de.

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von S. Hilling

Ausbau des regionalen Radwegs “Rheinische Bahn” startet

Veröffentlicht am Mittwoch, 28. Januar 2009 um 12:56

Essen (idr). Vom Universitätsgelände in Essen über den Hauptbahnhof Mülheim
bis zum Rheinpark in Duisburg kreuzungsfrei radeln - daran arbeitet der
Regionalverband Ruhr (RVR) aktuell. In fünf Projektschritten will der
Verband die ehemalige Trasse der Rheinischen Bahn mittelfristig zu einem
regionalen Radweg umbauen. Heute (22. Januar) wurden die Planungen vor Ort
vorgestellt.

Realisiert wird zunächst eine fünf Kilometer lange Wegstrecke von der
Segerothstraße bis zur Herbrüggenstraße in Essen. Allein zehn Brücken gibt
es auf diesem Abschnitt. Sie werden allesamt instand gesetzt. Die Brücke
über die Segerothstraße wird nach einem Gestaltungsentwurf des Kölner
Architektenbüros Halfmann komplett neu gebaut.

Die Kosten für den ersten Abschnitt belaufen sich auf rund zwölf Millionen
Euro, rund 830.000 Euro kostet der Bau der neuen Brücke. Das Land NRW und
die EU fördern das Projekt im Rahmen des Ökologieprogramms Emscher-Lippe
(ÖPEL) zu achtzig Prozent. Weitere zwanzig Prozent sind Eigenmittel des
RVR. Der Ausbau des ersten Abschnitts wird voraussichtlich im Mai 2010
beendet sein.

Später wird der Radweg “Rheinische Bahn” auf einer Gesamtlänge von 21
Kilometern von der Essener Innenstadt in Richtung Rhein führen und dabei
vor allem auch die beiden Campi der Universität Duisburg/Essen per Rad
miteinander vernetzen. Die Projektumsetzung ist abhängig von der
Verfügbarkeit der Grundstücke und der Finanzierung durch Fördermittel.

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von S. Hilling

Internationale Kurzfilmtage präsentieren “Unreal Asia”

Veröffentlicht am Dienstag, 27. Januar 2009 um 20:41

Oberhausen (idr). Mehr als 400 kurze Filme flimmern vom 30. April bis zum 5. Mai in Oberhausen über die Leinwand. Neben den Wettbewerben präsentieren die Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen auch wieder ein Themenprogramm: “Unreal Asia” befasst sich in rund 70 Filmen und Videos mit dem Austausch zwischen dem Westen und Asien.

Außerdem widmet das Festival fünf einzelnen Autorenpersönlichkeiten Profile, darunter dem Japaner Matsumoto Toshio. Sein Langfilm “Bara no Souretsu (A Funeral Parade of Roses)” gilt als direkter Einfluss auf Stanley Kubricks “Clockwork Orange”.

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von S. Hilling

“Stadtarchäologie 2008″ in Essen

Veröffentlicht am Montag, 26. Januar 2009 um 20:38

In der nunmehr 14. Ausstellung des Instituts für Denkmalschutz und Denkmalpflege/Stadtarchäologie Essen werden zwischen dem 19. Januar 2009 und dem 13. Februar 2009 im Rathaus die wichtigsten Ergebnisse der Stadtarchäologie des Jahres 2008 präsentiert.

Als älteste Funde werden circa 90 bis 92 Millionen Jahre alte Muscheln aus den kreidezeitlichen Bochumer Grünsanden vom Limbecker Platz gezeigt. Etwa 10000 Jahre alte (mittelsteinzeitliche) Feuersteingeräte kommen aus Kupferdreh. Gut 2500 Jahre alt sind die eisenzeitlichen Funde aus Stoppenberg. Zu sehen sein werden beispielsweise auch mittelalterliche Hufeisen, die vom Hellweg stammen und in der Baugrube für den 2. Bauabschnitt des neuen Einkaufszentrums am Limbecker Platz entdeckt wurden.
Auch ausgewählte Objekte von einem im 19. Jahrhundert abgebrannten Hof in Heisingen werden ausgestellt.

Nicht zum ersten Mal werden in einer Ausstellung der Essener Stadtarchäologie die beiden Themen Industriearchäologie und Krupp behandelt. Als jüngster Fund wird eine Urkundenbüchse aus dem 1934 eingeweihten Denkmal für im Krieg Gefallene vorgestellt: In der Büchse enthalten war eine Schriftrolle mit den Namen von 700 Gefallenen.

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von S. Hilling

Arbeiten für die “Parkautobahn A42″ starten

Veröffentlicht am Freitag, 23. Januar 2009 um 20:35

Gelsenkirchen/Oberhausen. Vom Emscherschnellweg zur Parkautobahn: In diesen Tagen beginnt der Landesbetrieb Strassenbau NRW mit den Arbeiten für das Kulturhauptstadt-Projekt “Parkautobahn A42″. zunächst werden die Grünstreifen entlang der Autobahn zwischen Gelsenkirchen und Oberhausen umgestaltet.
Bis zum Kulturhauptstadt-Jahr 2010 soll die A42 umgestaltet werden. Als “Parkautobahn” soll ästhetischen und sicherheitstechnischen Ansprüchen gerecht werden. So wird etwa das Begleitgrün an den Seiten- und Mittelstreifen neu gestaltet, gleiches gilt für die Lärmschutzwände. Landschaftsfenster heben besondere Orte in der Umgebung hervor und Infostationen bieten an prominenten Ausfahrten Ein- und Aussichten zu weiteren Aktivitäten im Emscher Landschaftspark.
Es entstehen außerdem sogenannte “Ohrenparks” in den Autobahnkreuzen Duisburg-Nord, Oberhausen-West, Essen-Nord, Recklinghausen, Castrop-Rauxel-Ost.
Die “Arbeitsgemeinschaft Parkautobahn” besteht aus den Anliegerstädten der A 42, dem Regionalverband Ruhr (RVR), der Arbeitsgemeinschaft Neues Emschertal, Straßen.NRW, dem Europäischen Haus der Stadtkultur sowie RUHR.2010 und arbeitet eng zusammen mit dem NRW-Umwelt- und Verkehrsministerium.

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von S. Hilling

RVR stellt Umbaupläne für Rheinische Bahn vor

Veröffentlicht am Donnerstag, 22. Januar 2009 um 20:33

Essen. Der Regionalverband Ruhr (RVR) baut die ehemalige Rheinische Bahn zu einem Rad- und Wanderweg um. Künftig sollen vor allem Radler kreuzungsfrei von der Universität Essen am Hauptbahnhof Mülheim vorbei bis zum Rheinpark in Duisburg gelangen. Aktuell wird der erste fünf Kilometer lange Abschnitt zwischen der Segerothstraße und der Herbrüggenstraße in Essen realisiert.

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von S. Hilling

Duisburger Tanztage: Amateure erobern das Parkett

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Januar 2009 um 20:31

Duisburg. Von HipHop über Show-Tanz und Aerobic bis zu Modern Dance und Folklore reicht das Spektrum: Die Duisburger Tanztage gelten als das größte deutsche Amateurtanz-Festival. Vom 12. bis 29. März werden wieder rund 4.000 Tanzbegeisterte erwartet. Auf der Bühne präsentieren sich dann Tanzgruppen aller Stilrichtungen und Leistungsstufen. Das Duisburger Festival bietet ihnen die Möglichkeit, mit professioneller Technik auf einer Bühne vor einem großen Publikum aufzutreten.
Mit rund 280 Anmeldungen war das Programm schon Ende des Jahres beinahe voll. Letzte Plätze werden bis zum 28. Januar vergeben. Weitere Informationen unter www.duisburgertanztage.de.

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von S. Hilling

LWL-Industriemuseum zeigt “Metropolis” - Stummfilmklassiker auf der Zeche Zollern

Veröffentlicht am Mittwoch, 21. Januar 2009 um 06:42

Dortmund (lwl). Den Filmklassiker “Metropolis” zeigt der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) am Sonntag, 25. Januar, in seinem Industriemuseum Zeche Zollern. Im Rahmen der Sonderausstellung “Zeit ist Geld. Industrielle Arbeitszeit und Zeiterfassung” ist Fritz Langs Stummfilm von 1927, das als einflussreichstes Werk der Filmgeschichte gilt, ab 15 Uhr in der Alten Werkstatt zu sehen.

Zum Inhalt: In der technisch entfesselten Stadt “Metropolis” leben die einzelnen Gesellschaftsschichten voneinander völlig getrennt. Die Oberschicht genießt paradiesische Lebensverhältnisse, während die gewöhnlichen Arbeiter im Untergrund in einem Viertel unter der Stadt hausen und in Zehnstundenschichten an überdimensionalen Maschinen schuften müssen.
Revolte, Liebe, Rache und Versöhnung sind die bestimmenden Themen dieses spannenden und unterhaltsamen Science-Fiction-Films mit 139 Minuten Länge.

Nach seiner Uraufführung am 10. Januar 1927 in Berlin war “Metropolis” übrigens kein kommerzieller Erfolg. Die filmhistorische Bedeutung von Metropolis ergab sich erst in späteren Jahrzehnten. Mit 5 Millionen Reichsmark - dies entspricht in etwa 16,6 Millionen Euro heutiger Kaufkraft - Produktionskosten war Metropolis der bis dahin teuerste Film der deutschen Filmgeschichte.

LWL-Industriemuseum Zeche Zollern
Grubenweg 5
44388 Dortmund-Bövinghausen
Fon 02 31 | 6 96 11 11

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von S. Hilling