Neues im März 09

Eine deutsche Familie – und vieles mehr: “Krupp”

Veröffentlicht am Montag, 16. März 2009 um 13:19

Mit “Krupp – Eine deutsche Familie” realisiert das ZDF gemeinsam mit seinen Partnern ein produktionell aufwändiges dreiteiliges fiktionales Programm über die einstmals mächtigste deutsche industrielle Familien-Dynastie. Es verbindet packende Emotionalität mit der Vermittlung von Geschichte. Im Mittelpunkt stehen die beiden im 20. Jahrhundert wichtigsten Gestalten der Krupp-Familie, Bertha Krupp und ihr Sohn Alfried. Der Stoff wurde in engster Abstimmung mit Fachberatern entwickelt.

Für ein solch ambitioniertes Programm braucht man in allen Bereichen Leute, die es können. Das ZDF realisiert das historische Drama gemeinsam mit dem Produzenten Oliver Berben, dem Koproduzenten Georg Feil und vor allem auch dem Regisseur Carlo Rola und einem hochkarätigen Ensemble. Iris Berben spielt Bertha Krupp, Benjamin Sadler den Alfried Krupp, Barbara Auer ist Margarethe Krupp, Heino Ferch stellt Gustav Krupp von Bohlen und Halbach dar, Valerie Koch die junge Bertha und Sunnyi Melles Berthas Schwester Barbara. Die Genannten stehen stellvertretend für den sehr großen Cast.

Die Geschichte der Industriedynastie Krupp wird als “Geschichte einer deutschen Familie” erzählt. Diese Familie war im Innersten davon geprägt, dass sie mit der Macht eines nationalen und weltumspannenden Mammutkonzerns verbunden war. Nach heutigen Begriffen war “Krupp” ein wahrhaft globalisierter Konzern. Aufgrund seiner Größe, seiner schwerindustriellen und speziell seiner Rüstungsproduktion hatte er eine große Bedeutung für
die Mächtigen Deutschlands – von Wilhelm II. über Hitler bis hin zu den politischen Spitzen der Bundes5 z. presse 5. Februar 2009 republik. In der Geschichte der Industriellenfamilie spiegeln sich die Katastrophen ebenso wie die gelungenen Seiten der deutschen Geschichte.

Die Fernseh-Erzählung der Krupps als Erzählung einer großen Familie ist der richtige Ansatz, um die familiäre, die ökonomische und die politische Seite des Phänomens Krupp zu erfassen. Darüber hinaus begegnet das heutige Publikum im “Biotop” einer Familie vertrauten, nachvollziehbaren emotionalen Strukturen. Dieser Dreiteiler richtet sich an ein großes Publikum.

Bertha Krupp und ihr ältester Sohn Alfried, der aufgrund der Nachkriegsrezeption gemeinhin als “der Krupp” verstanden wurde, stehen im Mittelpunkt. In ihrem heiklen, von Liebe und Dissens geprägten Verhältnis spiegeln sich all die Eigenschaften, welche die Familie charakterisierten und bei aller Vergleichbarkeit mit anderen zu einer einmaligen machten: die
Konflikte zwischen extremem Pflichtbewusstsein und der Sehnsucht nach einem freieren Leben, zwischen erzieherischer Strenge und elterlicher Liebe, zwischen Familien-Zusammenhalt und Streit über wichtige Fragen von Familie, Konzern, Ethos und Politik. Und über allem steht das Bewusstsein für die eigene Macht und die Probleme mit ihr.

ZDF
Teil 1: Sonntag, 22. März 2009, 20.15 Uhr
Teil 2: Montag, 23. März 2009, 20.15 Uhr
Teil 3: Mittwoch, 25. März 2009, 20.15 Uhr

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von S. Hilling

Natur erleben: RVR Ruhr Grün legt abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm 2009 vor

Veröffentlicht am Freitag, 13. März 2009 um 13:17

Essen (idr). Es grünt so grün - nein, nicht in Spanien, sondern in der Metropole Ruhr. Mit spannenden Exkursionen, Vorträgen und Ausstellungen bringt RVR Ruhr Grün auch in diesem Jahr Groß und Klein die Natur nahe. In der druckfrischen Broschüre “Natur erleben 2009″ sind mehr 180 Veranstaltungen zusammengefasst.

Das Angebot reicht von Kräuter-Wanderungen über Fledermausführungen und Wildgrillkurse bis hin zu Spaziergängen auf der Route Industrienatur. Für behinderte Menschen gibt es barrierefreie Angebote.

Die Broschüre mit allen Veranstaltungen kann bei RVR Ruhr Grün, Bettina Mutzenbach, Telefon: 0201/2069-721, E-Mail: mutzenbach@rvr-online.de, bestellt werden. Weitere Infos finden Sie unter www.rvr-online.de.

Das Programm kann außerdem unter
www.rvr-online.de/landschaft/Erholung_/3-02-.php heruntergeladen werden.

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von S. Hilling

“Last & Lost – Bilder eines verschwindenden Europas”

Veröffentlicht am Donnerstag, 12. März 2009 um 13:14

Europa verändert sein Gesicht. Doch die neuen Entwicklungen haben nicht nur “Blühende Landschaften” entstehen lassen.

Die Bilder eines verschwindenden Europas zeigen 15 europäische Video- und Fotokünstler in der Ausstellung “Last & Lost” auf dem Welterbe Zollverein vom 27. März bis zum 19. April 2009.

Ein ganzer Kontinent verändert sein Gesicht: Vor genau 20 Jahren fiel der eiserne Vorhang, seitdem wird Europa neu vermessen. Mit den neuen gesellschaftlichen und politischen Entwicklungen entstanden nicht nur “Blühende Landschaften”.

Auf diesem Erdteil, der nicht mehr in Ost und West aufgeteilt ist, verlassen die Menschen Orte und Landschaften. Die Überbleibsel der menschlichen Zivilisation finden sich zwischen Atlantik und Ural, zwischen Nordkap und Bosporus – festgehalten auf Fotos und in Filmen wie ein letzter Blick in die Vergangenheit.

In vielen Regionen stößt man auf Spuren von Krieg und Vertreibung, industriellem Niedergang und zivilisatorischer Naturbeherrschung: Auf zerbröckelnde Industriebrachen, verfallene Dörfer, leerstehende Kasernen, verlassene Grenzanlagen und unentzifferbare Grabinschriften. Besonders in Mittel- und Osteuropa sind die Folgen einer von Kriegen, Industrialisierung und politischen Ideologien gekennzeichneten Epoche deutlich sichtbar.

Für die Ausstellung “Last & Lost” hat das Literaturhaus München Werke von 15 Fotografen und Videokünstlern aus ganz Europa zusammen gestellt, die sich mit den Orten des Verschwindens beschäftigt haben. Die Ausstellung im Verleih der Bundeszentrale für politische Bildung wurde erstmals 2006 in München gezeigt.

Zeche Zollverein Schacht XII,
Halle A2
Gelsenkirchener Straße 181
45141 Essen
Fon 02 01| 24 68 10

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von S. Hilling

Ruhrtalbahn fährt auf neuer Strecke

Veröffentlicht am Mittwoch, 11. März 2009 um 13:13

Metropole Ruhr. Auf neuen Linien durchs Revier: Die RuhrtalBahn baut ihr Angebot aus. Die neue Linie “Zechenexpress” verbindet die Westfälischen Industriemuseen Zeche Nachtigall in Witten und Zeche Zollern in Dortmund. Die Fahrt des Schienenbusses führt entlang der Ruhr vorbei an Schwerte und durch den Dortmunder Hauptbahnhof. Der “Zechenexpress” fährt ab dem 28. März bis Oktober an jedem vierten Samstag im Monat.
Der Schienenbus “Teckel” war in den vergangenen Jahren bereits zwischen Hagen und Ennepetal unterwegs, jetzt wird die Linie bis Herdecke verlängert. Von April bis Oktober können Fahrgäste an jedem ersten Sonntag im Monat zusteigen.
Weitere Infos unter www.ruhrtalbahn.de.

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von S. Hilling

Ausstellung und Bildband führen “anne Bude”

Veröffentlicht am Dienstag, 10. März 2009 um 13:12

Bochum/Essen. Sie waren Treffpunkte, Kommunikationsbörsen und “Supermarkt” zugleich - die “Buden” im Ruhrgebiet. Geschichte und Geschichten rund um die Trinkhallen stehen im Mittelpunkt der Fotoausstellung “Die Bude: Trinkhallen im Ruhrgebiet”, die vom 29. März bis zum 1. Juni im Industriemuseum Zeche Hannover in Bochum zu sehen sind.
Begleitend dazu erscheint im Essener Klartext Verlag der Bildband “Die Bude”. Neben rund 150 Fotografien der typischen Buden und Büdchen von Brigitte Kraemer bietet der Band auch eine humorvolle Sicht auf das Phänomen Bude von Kabarettist Frank Goosen und Aufsätze über die Geschichte der Trinkhallen.

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von S. Hilling

RUHR.2010: ITB blickt aufs Ruhrgebiet

Veröffentlicht am Montag, 9. März 2009 um 13:11

Eröffnungsshow, Messerundgang und Pressekonfe-renzen stehen im Zeichen der Kulturhauptstadt

Essen/Berlin. Der Fokus der ITB Berlin ist auf die Metropole Ruhr gerichtet, die diesjährige Partnerregion der Internationalen Tourismusmesse. Im Mittelpunkt zahlreicher Veranstaltungen und Pressetermine steht die Kulturhauptstadt Europas 2010:
Am 11. März startet die ITB offiziell, bereits am Abend zuvor findet ab 18 Uhr die Eröffnungsshow im ICC Berlin statt. RUHR.2010 präsentiert dabei seine Musik-, Theater- und Tanz-Revue “Ein Tag in der Metropole Ruhr”.
Der Rundgang zur offiziellen Messeeröffnung beginnt am Mittwoch, 11. März, 10 Uhr, am Messestand der Metropole Ruhr (Halle 8.2 / Stand 101).
Einen süßen Gruß sendet die Kulturhauptstadt Linz09 am 12. März an RUHR.2010. Die Linzer Torte wird um 13 Uhr am Stand der Metropole Ruhr übergeben.
Als “Metropole im Werden” präsentiert sich das Ruhrgebiet bei der Pressekonferenz der ITB-Partnerregion am 12. März um 15 Uhr. Der Regionalverband Ruhr (RVR), die Ruhr Tourismus GmbH (RTG) und die RUHR.2010 GmbH stellen die Stärken und Attraktionen der Metropole Ruhr vor, die zu einem Reiseziel der ganz besonderen Art entwickelt werden soll. Veranstaltungsort ist das Dachgartenfoyer des ICC Berlin.

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von S. Hilling